WARUM SPORT TREIBEN?

Sport vermindert Risiken der Erkrankungen
  • Einfluss auf Metabolismus (Cholesterin und Blutzuckerspiegel sinkt)
  • Einfluss auf Herz und Gefäße (Blutdruck sinkt, Prozess der Atherosklerose der Koronaradern verlangsamt oder sogar stoppt)
  • Einfluss auf Knochen (Vorbeugung der Osteoporose)
  • Gesamteinfluss auf Bewegungssystem (muskuläre Dysbalancen ausgleichen – Vorbeugung der Rückenschmerzen, günstiger Einfluss auf Gelenkernährung – Vorbeugung der Entwicklung von Arthrose im Knie- und Hüftgelenk)
 Es gibt eine große Chance,
  • den meisten Leuten Unabhängigkeit und Beweglichkeit bis späteren Alter zu erhalten
  • das Vorkommen der Erkrankungen vorzubeugen, an deren Progression Inaktivität beteiligt (Erkrankungen des Bewegungssystems, koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus, Osteoporose und andere)
  • das Vorkommen der psychischen Alterationen aus Einsamkeit, Abhängigkeit, Partnerverlust, Angst vor der Zukunft zu vermindern
Möglichkeiten bis zum späten Lebensalter,
  • entsprechende Kondition zu behalten
  • Funktion des Bewegungsapparats zu behalten, mit der Orientierung auf dessen Flexibilität (Umfang der Bewegung)
  • Motivation der Einzelpersönlichkeit für Zusammenarbeit und alltägliche Aktivitäten zu behalten
  • Motivation für gegenseitige Hilfe zu behalten

Schlussfolgerungen – Bedarf an gesunder Bewegung

  • bedeutende Qualitätsverbesserung des Lebens jedes Menschen und Senkung der Kosten für die Gesundheitspflege aus der Sicht der Gesellschaft
  • Stabilisierung des Gesundheitszustands und Verbesserung der Prognose der Erkrankung
  • Abbau der Pharmakoterapie bis um 2/3
  • eine ganze Reihe von Diabetikern und anderen Patienten nur im Ruhetherapie
  • Patienten nach dem Herzinfarkt und Operationsinterventionen ohne weitere Attacke, bedeutende Konditionserhöhung, bis zum Durchschnitt der gesunden Population

ARTEN DER BEWEGUNG

Bewegung für die Funktionsbehaltung
  • Sport für Behaltung der Mobilität, Flexibilität und der muskulären Funktion
  • Sport für Aktivierung des Zwerchfells und funktioneller Atmung
Arten der Bewegung
  • Schwungbewegung – erfordert Tonisierung der Fixiermuskeln – bei schneller Bewegung entstehen vorzeitige reflexive Schutzkontraktionen der Antagonisten – sie bremsen die Bewegung, damit es nicht zum Mikrotrauma kommt – unphysiologische Dehnung der gespannten Muskeln und Bänder in Gelenkhüllen
  • geführte Bewegung – langsame, bewusste und gesteuerte Bewegung
    • Fortschreitende Eingliederung der Muskeln in Bewegungsformeln
    • Korrektur der Bewegung im Regulations- und kybernetischen Bogen der Beweglichkeit
    • Schaffung der Bewegungsformeln – Ökonomie der Bewegung
    • belastet das Nervensystem am meisten
  • Pendelbewegung – am wenigsten anstrengend, Nervensteuerung nur für kurze Zeit – erfordert Muskelentspannung
Elemente der Bewegung
  • statische Elemente– Bedeutung der Antigravitationskraft, der Grundausgangslage
  • dynamische Elemente – Koordinationsbeziehungen der Muskeln – Bewegungsstereotypien
  • Atemelemente – Entwicklung der Atemfunktion in Koordination mit Bewegung
  • Relaxationselemente – Entspannung

Das Ergebnis der Synthese aller Elemente ist die vollautomatisierte Bewegung nach der Betonung der Funktionsverbindung der Elemente – funktionelle Kompaktheit.

WIE TURNEN?

Grundsätze für Entspannung und Dehnung
  • Wahl der Lage (Darf nicht posturale Funktion erfüllen / Darf keinen Widerstand überwinden / Die niedrigste proprioceptive Erregung)
  • geführte Bewegung (Willenskontrolle bis zur Entspannung / Bis zur Schmerzschwelle / Korrektur de Bewegung)
  • Nutzung der Reflexmechanismen (Aktivierung und nachfolgende Abschwächung / Methode der postisometrischen Relaxation / Atemnutzung – Dehnungsreflex)
  • Fixation eines Körperteiles (Zentraler und periferer Ansatz)
  • Einreichung der physiologischen Norm
Grundsätze für Stärkung
  • Widerstand – angemessener mit der Menge der Wiederholungen und dem Zustand der Person
  • exzentrische Kontraktion – Bremseneffekt
  • geeignete Lage
  • bei der Ausatmung (Richtige AusführungFixation der Zentralansätzen / Einklang der Bauch- und Rückenmuskeln / Keine Atemlosigkeit)
  • vorherige Dehnung (Dehnung des Antagonisten, Abdämpfung seiner Aktivität / Erneuerung des physiologischen Umfangs)

GLIEDERUNG einer TRAININGSEINHEIT

  • Erwärmungsphase (warm up Periode) 10 -15 Minuten
    • leichte Intensität gegen 40 % des Maximums (Spazierengehen, Fahrrad)
    • Beweglichkeit der großen Gelenke bis zum physiologischen Umfang der Bewegung durch Aktivierung des tiefen Stabilisationssystems der Wirbelsäule und des Zwerchfells
    • das Atem- und Stabilisationssystem auf die Trainingsbelastung vorbereiten
  • Belastungsphase 40 – 60 Minuten
    • jeweilige Fitnessgeräte in der Periode von 20 Minuten wechseln (idealerweise 20 Minuten Widerstandstrainings für Aktivierung des tiefen Stabilisationssystems der Wirbelsäule mit der Möglichkeit, Trainingsgeräte auszunutzen)
    • Intervalbelastungsform ist ideal – wechselnd 1 Minute höhere Belastung (80 % des Maximums) und 2-3 Minuten niedrigere Belastung (50 % des Maximums)
    • Trainingsmöglichkeit mit ständiger Pulsfrequenz (für Gewichtreduktion 50 % des Maximums, für Konditionstraining etwa 65 – 70 % des Maximums)
  • Erholungsphase (cool-down Periode) 10 -15 Minuten
    • Leichte Intensität auf dem Niveau von 30-40 % des Maximums (Spazierengehen auf dem Heimtrainer).